Umzug auf einen Virtuellen Server

Will man als privater Webseiten-Betreiber den Schritt von einer statischen Seite zu einer dynamischen Seite mit Datenbanken und Scripts wagen, stößt man unweigerlich an die zugelassenen Grenzen der Webspace-Anbieter. Die einzige Alternative hier ist der Umzug auf einen Server. In den meisten Fällen wird dessen volle Kapazität jedoch nicht gebraucht und es kommt zu einer Unterbelastung, was nichts anderes als verschwendetes Geld bedeutet. Da bietet sich die Option, die Webpräsenz auf einem VServer aufzubauen. Diese sogenannten virtuellen Server sind eigenständige Instanzen, die auf demselben Rechner laufen, aber ansonsten komplett voneinander abgekapselt sind. Dabei bietet ein VServer die gleichen Zugriffsrechte eines Root Servers, wie z. B. komplette Administrationsrechte über Daten und Back-ups und die Verwaltung und Vergabe von E-Mail-Konten. Das klingt nach einem recht verlockenden Kompromiss zwischen reinem Webspace und einem Root-Server. Nicht außer Acht zu lassen ist jedoch, dass alle User, die sich einen Server miteinander teilen, unausweichlich auch dessen Rechen- und Datenkapazität teilen müssen. Somit bleiben diese Vorzüge hauptsächlich kleineren Projekten vorbehalten. In diesem Fall sind VServer aber absolut zu empfehlen und auch die Kosten sprechen für sich.

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