Die Anfänge der Babelsberger Filmstudios in Potsdam

Bereits seit 98 Jahren werden in den Filmstudios in Babelsberg Filme gedreht. Das erste Werk, das dort abgedreht wurde, hieß “Totentanz”. Asta Nielson spielte hierin die Hauptrolle. Doch schon im Ersten Weltkrieg wurden die Filmstudios, damals unter dem Namen UFA bekannt, für diverse Kriegspropagandafilme genutzt. Dies war allerdings noch die Stummfilmzeit. Erst im Jahr 1929 wurde der erste Tonfilm gedreht. Er trug den Namen “Melodie des Herzens”. Dieser Film erreichte eine große Popularität, die Babelsberg einen weltweiten Ruf bescherte. Im Zweiten Weltkrieg dann wurden überwiegend Filme gedreht, die den Segen des damaligen Hitlerregimes hatten. So folgen auch hier Revuefilme, seichte Unterhaltung und natürlich wieder Propaganda. Es folgte im Jahr 1937 die Verstaatlichung. Der letzte Film, der im Krieg produziert wurde, war “Münchhausen” – ein aufwendiger Film, der vom Leid ablenken sollte. Nach der sowjetischen Besetzung und anschließendem Wiederaufbau begannen 1946 die Dreharbeiten wieder. Aus UFA wurde nun die DEFA, die sich im weiteren Verlauf dann unter der Führung der SED-Regierung befand.

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